Strategiespiele


Strategiespiele sind spiele, wo der Spieler, anders als bei FPS und Rollenspielen, nicht direkt in eine Figur schlüpft, sondern eine Art von gottesgleicher Person einnimmt. Der Spieler bekommt je nach Missionsart eine Welt oder Stadt in die Hände gelegt, die er mit Fortschritt segnen muss und sie so entwickelt und kultiviert.

Es gibt zu Anfang meist nur ein Hauptgebäude, in dem Arbeiter ausgebildet werden, die nach dem Vorbild des Schöpfers eine Stadt ergeben soll, die uneinnehmbar und reich ist. Auch werden Forschungen angestellt, um die Gebäude und die Arbeitskräfte besser zu machen. Natürlich muss die Stadt gegen Feinde, in Form von anderen Spielern, verteidigt werden. Dazu werden Fußtruppen und schwere Waffen hergestellt, die ebenfalls verbessert werden können durch fortschrittliche Forschungen. All diese Fortbildungen, Forschungen und Bauten müssen auch finanziert werden. Dazu muss der Spieler seine Arbeiter anweisen Elemente und Rohstoffe abzubauen und zu fördern. Wenn die Rohstoffe knapp werden muss für Nachschub gesorgt werden und dass wird auch mal durch Handeln und Feilschen erreicht.

Man kann in Teams gegeneinander, gegen den Computer oder alle gegen alle spielen. Meist werden diese Strategiespiele, jedoch nicht einfach im Internet gespielt, sondern eher auf LAN-Partys. LAN-Partys sind Treffen von mehreren Spielern die sich in einem Raum versammeln und sich einem gemeinsamen Netzwerk anschließen um miteinander zu spielen. Ein beliebtes Spiel auf LAN-Partys ist DOTA, das in einer Fantasy-World mit unheimlichen Orcs, Dunkelelfen und anderen gestalten spielt.

Man muss sich allerdings nicht unbedingt gegenübersitzen um eine LAN- Party zu veranstalten. Es gibt Programme, wie Hamachi, die ein Netzwerk simulieren. So kann man Teil eines Privaten Netzwerkes werden, ohne das man sich in der Nähe desselben Routers befinden muss.

Ein weiteres bekanntes Spiel ist Command and Conquer, das eher was mit der heutigen Zeit und der Zukunft zu tun hat. Man findet Strategiespiele in fast jeder Form. Eine bekannte Reihe ist auch die der Siedler und die von Anno. Beide Spiele beschäftigen sich eher mit der Zeit um das Mittelalter und davor.

Die meisten Strategiespiele sind auf Kampagnen und Einzelspiel orientiert, aber das Netzwerk oder onlinespiel ist bei allen möglich. Auch bei den Browser Game handelt es sich meistens auch um Strategiespiele, da auch bei ihnen eine möglichst gute Strategie zu besseren Ergebnissen führt.

Die Echtzeit-Strategiespiele sind aber die, bei denen alle Spieler ihre Handlungen gleichzeitig durchführen und so der zeitliche Vorteil eher in den Hintergrund rückt. Somit kann man sich keinen Vorteil durch Zeit verschaffen. Die RTS (Real Time Strategy) Spiele beziehen nach den Ego-Shootern, den Platz als zweites wichtigstes Computerspielgenre. Auch durch die kurze Spielzeit, die in etwa eine Stunde beträgt, was davon abhängt wie schnell das Ziel erreicht wurde, hat den Vorteil, dass man nicht zu viel Zeit in Anspruch nehmen muss. Was bei den Strategie Spielen eher von Vorteil ist, ist das logische Denkvermögen und die Erfahrung des Spielers. Die Zeit spielt daher bei Real-Time Strategy Games eine eher nebensächliche Rolle. Dass sich das Genre schon seit 1990 den zweiten Platz gönnt, beweist dass dieses Genre nicht aus der Mode zu kriegen ist.

Das als Urvater des Genres geltende Dune II hat es vorgemacht und Anno und etliche Spiele mehr machen es erfolgreich nach.