First Person Shooter


First Person Shooter sind im Moment auf der ganzen Welt im Gespräch. Doch leider nicht positiv, sondern eher negativ motivierte Menschen äußern sich zu einem Thema, von dem sie nicht immer einen guten Wissensstand vorweisen können. Die Ego- Shooter haben auf Grund der Amokläufe einen schlechten Ruf bekommen. Es stimmt zwar das es in diesen Spielen um Gewalt geht, aber nicht immer um Gewaltverherrlichung. Es muss zugegeben werden, dass man im Spiel Gewalt ausüben muss, um ans Ziel zu gelangen, jedoch sind in den Ego- Shootern, die als Schuldige für Amokläufe aufgezählt werden (vor allem das Spiel Counter Strike) , keinesfalls schlechte Motive der Grund für Gewalt, sondern meist noble Motive wie Geiselbefreiung.

Natürlich muss auch eine Gegenpartei her, die sich gegen die guten stellt und auch die wird von Spielern aus dem echten Leben übernommen. Doch die Spieler werden mehr im Können und der Anwendung von Teamplay und Taktik gefordert als in der Ausübung von Gewalt. Das Teamplay ist einer der wichtigsten Aspekte, die dieses Genre einbringt. Eigentlich kommt man in jedem Onlinegame durch Teamplay weiter aber am ehesten merkt man es bei dem First Person Shootern.

Man sollte als Spieler eines FPS-Spiels immer dazu bereit sein eine Rolle in einem Team zu übernehmen, die eine bestimmte Aufgabe hat, die dem gesamten Team von Nutzen ist und wesentlich oder unwesentlich zum Erfolg der Gruppe beitragen kann. Grundsätzlich gibt es bei jedem First Person Shooter zwei Parteien. Gespielt wird auf Gameservern die vom Hersteller oder Vertreiber des Spiels gehostet werden. Teilweise gibt es auch Clanserver, die von bestimmten Clans finanziert und gehostet werden.

Eine der Parteien hat die Aufgabe irgendetwas zu verteidigen und die andere Gruppe am Sieg zu hindern bzw. zu behindern. Die zweite Gruppe ist die offensive Angreifergruppe, die versuchen muss das Ziel zu zerstören, einzunehmen oder zu befreien. Alle diese Ziele haben eins gemeinsam: man muss zuerst zum Ziel gelangen. Dazu übernehmen verschiedene Leute verschiedene Aufgaben. Es gibt Soldaten, die schwere Waffen führen und so Panzer abwehren und zerstören können oder mit Maschinengewehren einen weitläufigen Raum absichern können. Dann gibt es Scharfschützen oder Covert Ops, die für weitreichende Sicherung der Gruppe sorgen, indem sie die Gegner aus weiter Entfernung in Schach halten oder töten. Eine der wichtigsten Aufgaben fällt dem Medic oder auch Sanitäter zu, der dafür sorgen muss, dass Verwundete versorgt und Tote wiederbelebt werden. Dann gibt es noch den Engeneer (zu Deutsch Ingenieur), der Sachen wie Fahrzeuge oder Brücken wieder instand setzten kann. Meistens hat er auch noch die Fähigkeit, Minen zu verstecken die den Gegnern schwer zu schaffen machen können. Dann gibt es je nach Spiel noch eine zusätzliche Klasse: den Field Ops. Er kann Munition verteilen und über Rauchsignale Luftunterstützung anfordern.

Gute Spieler bilden meistens zusammen einen Clan und in diesem Clan ein Scrimteam, dass sich der Herausforderung von Clanwars stellt. Diese Teams kann man fast als Elitetruppen bezeichnen und als normaler Spieler hat man keine Chance.

Zusammengefasst sind FPS-Spiele vielseitig und fördern eine Form von Sozialverhalten. Dennoch haben sie Gewalt als Hauptthema und das kann man nicht einfach weg reden. Dennoch sind sie nicht der Grund für Amokläufe. Vielmehr sind Menschen der Grund für das was andere Menschen tun.